kultursensible Trauer- und Sterbebegleitung

Integration bis zum Tod?

Zugewanderte am Lebensende und in der Trauer unterstützen

Wir möchten Mitarbeiter*innen in Hospizen, Krankenhäusern, Pflegediensten u.ä. eine Weiterbildung anbieten, in der sie lernen, wie man Menschen aus anderen Kulturen im Sterben und in der Trauer begleiten kann.
Viele Zugewanderte haben extrem viele Verluste erlebt und sind alleine in Deutschland, weswegen sie keine ausreichende Unterstützung haben. Zudem werden Menschen, die schon lange in Deutschland leben zunehmend älter und brauchen ebenfalls kulturspezifische Unterstützung am Lebensende.
Wir möchten helfen, das Wissen über andere Kulturen zu verbreiten und auch Zugewanderten Menschen einen würdevollen Abschied zu geben.

Du hast keine Angst, mit anderen Menschen über den Tod zu reden?
Du kannst erklären, welche Regeln und Traditionen es in Deiner Kultur zum Thema Tod gibt?
Du hast Lust, bei unseren Trainings als Co-Trainer*in auf Honorarbasis dabei zu sein? (Erstmal in Berlin, ggf. später auch bundesweit)

Wir suchen Dich als Kulturmoderator*in und Co-Trainer*in für kultursensible Trauer- und Sterbebegleitung!

Die Qualifizierung zum/r Kulturmoderator*in für Trauer- und Sterbegleitung:

Tag 1&2: Trauer- und Sterbebegleitung

Unsere Trainerin Alexandra ist ausgebildete Trauer- und Sterbebegleiterin, ehrenamtlich im Hospiz, interkulturelle Trainerin und Coach. Sie arbeitet selbständig als Trauerbegleiterin in Berlin, gibt Workshops für Trauernde und hat schon einige Menschen in ihren letzten Monaten vor dem Tod begleitet.

Tag 3: Dolmetschen und Sprachmitteln

Unsere Trainerin Farahnaz ist ausgebildete Dolmetscherin und arbeitet seit über 10 Jahren als selbständige Übersetzerin.

Tag 4: Präsentieren und Moderieren

Unsere Trainerin Claudia ist international tätige Beraterin für Cultural Change Management und hat sehr viel Erfahrung in der Durchführung von Workshops. Gleichzeitig ist sie ausgebildet in MBSR – Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion und weiß, wie man als Trainer*in seine Energie im Gleichgewicht hält und wie man Workshops ansprechend und interaktiv gestaltet.

Die Qualifizierung wird voraussichtlich zwischen Oktober-Dezember an zwei Wochenenden in der „Alten Münze“ Berlin-Mitte stattfinden. Danach erhältst Du ein Zertifikat von uns und kannst als Co-Trainer*in bei unseren Seminaren für Mitarbeiter*innen von Hospizen, Krankenhäusern, etc. eingesetzt werden. Diese Tätigkeit wird auf Honorarbasis bezahlt. Du hast auch die Möglichkeit als Sprachmittler*in in entsprechenden Institutionen zu arbeiten und auf Honorarbasis bezahlt zu werden.

BrückenBauen gUG ist ein gemeinnütziges Projekt, das durch Fördergelder unterstützt wird. Da wir auch gleichzeitig andere wichtige Projekte umsetzen, wie zBsp Workshops für Eltern, Women Empowerment, Teilhabe von Zugewanderten durch eigene Integrationsprojekte, beträgt die Teilnahme an der Qualifizierung für Dich €100,00. Das sind €25,00 pro Qualifizierungstag. Dafür bekommst Du Workshops mit erstklassigen Trainerinnen an einem zentralen Standort in Berlin und wir sorgen für Dein leibliches Wohl.

Was Du mitbringen solltest

  • Erfahrung als Psycholog*in, Krankenschwester/Pfleger, Sozialarbeiter*in, oder aus einem anderen psychosozialen, psychologischen, pädagogischen oder pflegerischen Beruf
  • Deutsch auf B2/C1 Niveau
  • Eine Fremdsprache auf Muttersprachniveau
  • Du bist mindestens 25
  • Du kannst Dir vorstellen mit Gruppen zu arbeiten, über die Themen Tod und Sterben zu sprechen und mit Mitarbeiter*innen von pflegenden Einrichtungen über Tod und Trauer in Deiner Kultur zu reden

Wir freuen uns, Dich kennenzulernen!

Bitte sende

  • Deinen aktuellen Lebenslauf
  • eine kurze Information, was Dich motiviert mitzumachen

an Alexandra, unter berlin@gemeinsam-bruecken-bauen.de oder melde Dich, wenn Du mehr Informationen benötigst.
Wir melden uns bei Dir und laden Dich zu einem persönlichen Kennenlernen ein!