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BrückenBauen schließt eine wichtige Lücke in der psychosozialen Betreuung von Geflüchteten. Mit einem niedrigschwelligen Angebot zur Weiterbildung von Geflüchteten in der kultursensiblen Trauer- und Krisenbegleitung wirkt das gemeinnützige Projekt sogar dreifach: Es begleitet Geflüchtete bei der Trauerbewältigung, bildet Menschen in sozialen Berufen weiter und bietet gleichzeitig neue Einsatzmöglichkeiten für geschulte Kulturmoderator*innen.

Bedarf an kultursensiblen Betreuern in der Flüchtlingsarbeit ist enorm

Im April 2018 veröffentlichte die Leopoldina[1] Vorschläge zur niedrigschwelligen Betreuung von Geflüchteten. Es geht nicht immer um eine volle psychotherapeutische Behandlung, sondern manchmal reicht es schon, Menschen in Krisen und Trauer ein offenes Ohr, Verständnis und Aufmerksamkeit zu geben.
Hier werden „Peer-Berater“ als unabdingbar genannt, die den kulturellen und sprachlichen Hintergrund von Betroffenen teilen.

Weiterbildungsangebot für Geflüchtete mit Interesse am Thema „Trauer“

BrückenBauen bietet in Zusammenarbeit mit der Trauerbegleiterin und Interkulturellen Trainerin Alexandra Kossowski hierzu diverse Weiterbildungsangebote:

-Geflüchtete, die bereits durch BrückenBauen zum/r Kulturmoderator*in ausgebildet worden sind, erhalten weitere Schulungen in den Basics des Coachings und der Trauerbegleitung. Somit eröffnet sich ein weiteres Einsatzfeld, mit dem sich die Kulturmoderator*innen einen Verdienst ermöglichen können.

-Geflüchtete, die aus einem psychologischen, pädagogischen oder sozialen Hintergrund kommen und über gute Deutschkenntnisse verfügen, werden geschult, um ebenfalls als Sprach- und Kulturmittler eingesetzt zu werden.

Schulung für Menschen in sozialen Berufen

Menschen in sozialen Berufen, ehren- oder hauptamtlich, bspw. in Hospizen, der Pflege, Krankenhäusern steht eine zweitägiges Seminar zur Verfügung, in dem sie lernen, Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund kultursensibel in Trauer und Krisen zu begleiten.

Kultursensible Betreuung mithilfe von Kulturmoderatoren

Für Geflüchtete mit akuten Stressbelastungen aufgrund von Verlust, neuer Anpassung oder Trauerfällen in der Heimat wird so ein Angebot geschaffen, das sie auch außerhalb des familiären und vertrauten Netzwerks auffängt und bestärkt. Hier kommen Coachings zum Einsatz, die mithilfe der Kulturmoderator*innen durchgeführt werden.

Start der Crowdfunding-Aktion „Interkulturelle Trauerbegleitung“

Um dem Projekt den Startschuss zu geben, werden Spenden für die Durchführung zweier Workshop auf startnext.de gesammelt Stichwort: „Interkulturelle Trauerbegleitung“ https://www.startnext.com/kultursensible-trauerbewaeltig

[1]https://www.leopoldina.org/publikationen/detailansicht/publication/traumatisierte-fluechtlinge-schnelle-hilfe-ist-jetzt-noetig-2018/

> Pressemitteilung: Interkulturelle Trauerarbeit (pdf)

Qualifizierung zur Kulturmoderatorin am 7., 8. und 14. Juli 2017

Teilnehmerinnen der letzten Ausbildungsreihe zur Kulturmoderatorin (für Frauen) im Oktober 2017.

Du kommst aus dem Ausland und möchtest dein Wissen über Deutschland weitergeben?

Dann werde Kulturmoderatorin bei BrückenBauen

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Was macht eine Kulturmoderatorin?
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Wer sind wir? Was macht BrückenBauen genau? Wer ist Alexandra? Und was ist eigentlich unser neues Projekt in Berlin?

In diesem kurzen Video, das wir frisch für GoVolunteer gedreht haben, erfahrt ihr all das und ein bisschen mehr...

Viel Spaß!

#MachMit-Video BrückenBauen

Gute Neuigkeiten - Brückenbauen ist jetzt auch in Berlin vertreten!Mehr erfährst Du von Alexandra im heutigen #MachMit-Video.Wer jetzt Lust bekommen hat mitzumachen, findet hier nähere Informationen: http://bit.ly/gbrueckenbauen

Posted by GoVolunteer on Freitag, 16. März 2018

>> Mehr aktuelle Infos immer auch auf unserer Facebook-Seite...

Artikel von Samh, Kulturmoderator bei BrückenBauen (erscheint bei der Zeitung 'Neuland')

Jede Kultur hat ihre Eigenheiten. Wer sich dazu entschlossen hat, im Ausland zu arbeiten, zu leben und zu studieren, der muss sich mit der Frage befassen, was darf ich machen und was nicht. Außerdem hat man Angst davor, ins Fettnäpfchen zu treten. Darüber hinaus sind die Vorurteile nicht zu übersehen: Italiener essen 24 Stunden Pizza, Araber sind reich, Afghanen hören rund um die Uhr Musik , Afrikaner essen jeden Tag Reis , Deutsche trinken Bier.

Die syrische Kultur ist ganz anders als die deutsche. Ich kam hierher und es fiel mir am Anfang schwer, manche Dinge zu akzeptieren oder sogar zu verstehen, und fragte mich ständig, wieso ist es so?

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BrückenBauen gUG eröffnet ein „Hauptstadtstudio“

Interkulturelle Trainings für Geflüchtete sowie die Qualifizierung zum „Kulturmoderator“ gibt es jetzt auch in Berlin!

Seit mittlerweile zwei Jahren führen wir in München und bayernweit erfolgreich Interkulturelle Trainings für Geflüchtete in  durch. Nun erweitern wir unser Netzwerk mit einem offiziellen Standort in Berlin. Ansprechpartnerin und Standortleitung für Berlin ist Alexandra Kossowski.

SIe ist ebenfalls ausgebildete Interkulturelle Trainerin, NLP Practitioner und Trauer- & Sterbebegleiterin. Alexandra, ebenso wie die meisten Teammitglieder von BrückenBauen, hat selbst mehrere Jahre im Ausland gelebt und weiß daher, was gerade am Anfang in einer neuen Kultur wichtig ist.

BrückenBauen freut sich auf viele neue Kontakte und Trainings in Berlin!

>> Offizielle Pressemitteilung mit Anschrift des neuen Standorts (pdf)