SCHULSYSTEM

Interkultureller Eltern-Workshop

In dem Workshop werden grundsätzliche Fragen des Schulalltags behandelt.

Alle Fragen werden in zwei Gesprächsrunden mit jeweils einem der beiden Workshopleiter besprochen. Die Teilnehmenden werden aktiv eingebunden und können neben den grundsätzlichen Fragen des Schulalltags auch einen „Critical incident“ (=eine kulturell aufgeladene Problemsituation) aufarbeiten und lösen lassen.

Zielgruppe
Gerne beide Elternteile d.h. Vater und Mutter mit Flucht- oder Migrationshintergrund, deren Kinder in Schulalter sind

Trainerteam
Kulturmoderatorin: Halima Triebel hat selbst Kinder und einen Erfahrungshintergrund mit Zuwanderung
Co-Referent: Pädagoge Sebastian Steubl

Kontakt: Sebastian Steubl Theaterprojekt; Tel.: +49 157 37727482; E-Mail: sebastiansteubl[at]gemeinsam-bruecken-bauen.de

Der Elternabend wird von der gemeinnützigen Organisation „BrückenBauen“ größtenteils durch Spenden und öffentliche Spenden finanziert.

Der Vortrag ist kostenlos, aber über jede kleine Spende freut sich der Elternbeirat und damit Ihre Kinder. Veranstalter ist die Grundschule an der Camerloher Straße. Organisiert vom Elternbeirat der Schule, gefördert durch das Referat für Bildung und Sport der Stadt München-A-4.

Der interkulturelle Elternworkshop ist an Eltern mit Flucht und Migrationshintergrund gerichtet, deren Kinder vor dem Wechsel zur Grundschule beziehungsweise zur weiterführenden Schule stehen.

Das deutsche Schulsystem mit seinen Schwierigkeiten und Möglichkeiten soll in einem interaktiven Prozess erarbeitet werden. Dabei wird Fragen wie „Was ist die Rolle der Eltern, was die Rolle der Lehrer?“, „Wie kann ich mein Kind unterstützen?“ und „Was sind Unterschiede zu anderen Ländern?“ auf den Grund gegangen. Außerdem werden wichtige Punkte besprochen, die Eltern von SchülerInnen im Hinterkopf behalten sollten, wie Elternabende, Schulfeste und Wandertage.  Weiterhin wird Input zu den verschiedenen Schulformen gegeben, z.B. dass Mittelschule oder Förderschule keine Einbahnstraßen sind.

Das Projekt wird in einem 2 bis 4-stündigen Workshop, je nach Absprache, zu Beginn des neuen Schuljahres in Kindergärten, Schulen, aber auch Nachbarschaftstreffs und Helferkreisen stattfinden.

Ins Leben gerufen wurde das Projekt von unserer Kulturmoderatorin Halima. Als Mutter von fünf Kindern kennt die Kenianerin die Herausforderungen als Elternteil von Schüler*innen neu in Deutschland zu sein und sie selbst sagt: „Ich hätte mir damals so eine Hilfe sehr gewünscht, weil das Schulsystem doch sehr anders ist und überfordernd sein kann. Mit diesem Projekt will ich neuangekommenen Eltern ihren Start erleichtern und somit auch den Kindern zu besseren Chancen verhelfen.“

In der Münchener Umgebung haben wir bereits zwei Workshops durchgeführt. Ab dem Schuljahr 2019/20 bieten wir den Workshop auch in Berlin an.

Halima Triebel

Interkulturelles Theaterprojekt

Mit unserem interkulturellen Theaterprojekt helfen wir Kindern und Jugendlichen auf spielerische Weise interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln.

Die Bildung von Stereotypen und Vorurteilen wird vor allem in der frühen Kindheit geprägt.

Daher wollen wir mit einer Kombination aus interkulturellem Lernen, Improvisation und einem Theaterprojekt, Vorurteile abbauen, Toleranz stärken, Sozialkompetenzen fördern und die Angst vor dem „Fremd sein“ durchbrechen.

Darüber hinaus entwickelt das Theaterspielen die Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten, stärkt das Selbstbewusstsein und entfaltet die Kreativität der Schüler:innen.

Am Ende des Projektes steht eine Theateraufführung – um so die Botschaft für Vielfalt und ein achtsames,  werteschätzendes, rücksichtsvolles und respektvolles Miteinander über die Schüler:innen hinaus an ein größeres Publikum zu tragen.

Die Idee für dieses Projekt stammt von unsere Kulturmoderatorin Viorica. Viorica ist Schauspielerin aus Moldawien, Dramaturgin und Theaterpädagogin. Sie hat bereits mehrere interkulturelle Theaterprojekte an Schulen durchgeführt. Umsetzen wird Viorica das Projekt mit unserem Pojektmanager und Trainer Basti. Basti studiert zurzeit, nach einem Lehramtstudium, “Interkulturelle Kommunikation” im Master an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.  

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die beiden Förderer des Projektes: das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und die Lichterkette e.V., München. Durch dessen Förderungen können wir im Herbst 2019 unser Projekt in verschiedenen Münchner Schulen starten. 

Viorica Prepelita (© Foto Linda Rosa Saal)
Sebastian Steubl
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